Fahrradreise Aktivreise Krim, Demerdshi, Südküste, Bajdartal, Bachtschissaraj, Sewastopol, 8 Tage Individualreise
Entlang der sonnigen Krim- Südküste und über die Krimberge zur alten Khanshauptstadt
Die Krim, Halbinsel der Gegensätze. Sonne, Strand, Meer, Tourismus auf der einen Seite, auf der anderen karge, zerklüftete, Bergformationen, stille Täler weit abseits der Massen, weite trockene Steppen und mitten darin Bachtschysaraj, die alte Hauptstadt der Krimtataren. All dies vereint diese Radreise auf der beliebten Schwarzmeerhalbinsel in der Ukraine.Der Start unserer Radreise ist mitten im Krimgebirge, von dort rollen wir hinunter zur Schwarzmeerküste. Einige Tage geht es entlang der Krim- Südküste, wir sehen bekannte Kurorte wie Aluschta, Gurzuf (Gursuf), Alupka und natürlich Jalta (Yalta). Anschließend fahren wir über die Berge ins malerische Bajdartal und von dort weiter in das weite Belbektal im Inneren der Halbinsel Krim mit Kurs auf Bachtschysaraj (Bachtschissaraj).
Fahrradreisen auf der Krim - das bedeutet sportlicher Aktivurlaub mit gewissem Anspruch, dabei gleichzeitig auch Erkundung der Natur- und Kulturschätze dieses spannenden Landesteils der Ukraine aus ganz ungewöhnlicher Perspektive, dem Fahrradsattel.
Anforderungsprofil: Es sind einige größere Anstiege zu bewältigen, da die Südküste der Krim sehr steil zum Meer hin abfällt. Die meiste Zeit geht es entweder bergauf oder bergab, ebene Abschnitte sind selten. Dennoch ist dies problemlos zu bewältigen. Die Tagesetappen sind kilometermäßig eher kurz, so dass genug Zeit für Besichtigungen und Erholung auf der Krim bleibt.
1.Tag - Anreise auf die Krim
Auf dem Flughafen oder dem Bahnhof von Simferopol, der Hauptstadt der Krim, empfängt Sie unser Fahrradreiseleiter. Sie nehmen die Fahrräder in Empfang, diese werden dann passgenau für Sie eingestellt.Unser Kleinbus bringt dann Sie und die Fahrräder nach Lutschistoje, einem wunderschön gelegenen Dorf im Krimgebirge. Von dort oben erblicken wir erstmals das Schwarze Meer und die Südküste der Krim. Tief unten liegt das Städtchen Aluschta, über uns thront erhaben der Gipfel des Demerdshi.
Wenn noch Zeit bleibt unternehmen wir am Abend einen kleinen Spaziergang in die zerklüftete Bergwelt oberhalb des Ortes.
2.Tag - Aluschta und Gursuf. Malerische Krimsüdküste
Wie der Sausewind fahren wir aus dem Demerdzhimassiv durch herrliche Landschaft gut 500 Höhenmeter steil bergab bis ans Meer nach Aluschta. Nach einem Spaziergang durch die Stadt und über die Strandpromenade von Aluschta geht es mit dem Fahrrad weiter entlang der Küste bis in den leicht orientalisch geprägten Kurort Gursuf mit seinen engen Gassen, in dem einst der bekannte Dichter und Dramatiker Anton Tschechow sein Feriendomizil hatte.Der Abend ist der Erholung in Gursuf und einem erfrischenden Bad im Schwarzen Meer vorbehalten.
3.Tag - Jalta, Perle der Krim an der Schwarzmeerküste
Von Gursuf fahren wir mit dem Fahrrad oberhalb der Steilküste weiter in Richtung Jalta, dem weitaus größten und bekanntesten Urlaubsort der Krim. Nach einem Spaziergang in der Stadt besichtigen wir den Liwadija- Palast, der auch der weiße Palast genannt wird. Erbaut als Sommerresidenz der Zaren, wurde er vor allem durch die Konferenz der Siegermächte 1945, die sogenannte Jaltakonferenz, bekannt.Über einen Pfad geht es 6 km durch eine Parklandschaft in Hanglage mit bezaubernden Aussichten auf das Meer und die stille Kurorte an der Küste. Auch das berühmte Schlösschen "Schwalbennest", das Wahrzeichen der Krim-Südküste, sehen wir so von oben. Auf Nebenstrassen geht es durch mehrere zusammenhängende Ortschaften bis Alupka.
Der Abend steht in Alupka ganz im Zeichen der Erholung.
4.Tag - Woronzowpalast. Durch das Bajdartor ins Krimgebirge
Nach dem Frühstück besichtigen wir den Woronzow- Palast in Alupka, der eine Vielzahl unterschiedlicher Baustile in sich birgt. Dann geht es im Sattel hinauf in die Berge. Eine Weile noch fahren wir unterhalb einer imposanten Steilwand parallel zur Küste und genießen fantastische Ausblicke auf das Schwarze Meer.Über eine steile Passstraße arbeiten wir uns schließlich zum Bajdar-Tor empor, von wo aus wir ein letztes Mal aus luftiger Höhe auf das Schwarze Meer zurückblicken. Unterwegs besichtigen wir die Christi Himmelfahrtskirche, die majestätisch über der Schwarzmeerküste und dem kleinen Kurort Foros thront.
Auf der anderen Seite des Passes fahren wir nun hinunter in das idyllische, hoch gelegene Bajdar-Tal mit seinem Stausee in der Mitte und duftenden Kräuterwiesen, bis wir bald das Dorf Podgornoje erreichen.
Am Abend haben Sie Gelegenheit, sich nach den Strapazen des steilen Aufstiegs zum Bajdartor zu erholen.
5.Tag - Durch Bajdartal und Belbektal nach Bachtschissaraj
Weiter geht es mit dem Rad durch das Bajdartal entlang des Stausees. Auf unserer Fahrradtour durchqueren wir auf spärlich befahrenen Straßen mehrere Dörfer und entdecken abwechslungsreiche Natur mit Heuwiesen und kleinen Waldstücken, bis wir auf eine Schotterstraße abbiegen, die uns über die Berge hinüber ins Belbek-Tal führt.Diesem breiten, von mächtigen Tafelbergen gesäumten Tal folgen wir nun bis Bachtschissaraj, der einstigen Hauptstadt des tatarischen Krimkhanats. Hier beziehen wir unsere Unterkunft und geben wir die Fahrräder zurück.
Am Abend haben Sie Gelegenheit, schon erste Entdeckungstouren in Bachtschissaraj zu unternehmen oder in einem der krimtatarischen Restaurants ein Stück der Kultur dieser Bevölkerungsgruppe zu erleben.
6.Tag - Krimkhane, orthodoxe Mönche und karäische Höhlenstädte
In Bachtschysaraj besichtigen wir den eindrucksvollen Khans-Palast, aus dem über 300 Jahre lang die tatarische Krim regiert wurde. Die Pracht und der Luxus dieses Palastes lassen uns bis heute den Wohlstand und die kulturelle Fülle der krimtatarischen Epoche auf der Krim erahnen.Sofern noch Zeit bleibt unternehmen wir eine kleine Wanderung, vorbei am Uspenski Höhlenkloster, zur Höhlenstadt Tschufut - Kale aus dem 10. Jahrhundert. Zum Abschluß besuchen Sie den verwunschenen karaimischen Friedhof in der Nachbarschaft der Höhlenstadt Tschufut- Kale.
Nach einem ereignisreichen Tag genießen Sie den stillen Abend in Freizeit in Bachtschissaraj.
7.Tag - Sewastopol
Auf einem Tagesausflug besuchen Sie die Hafenstadt Sewastopol, ein hübsches Städtchen am südwestlichen Zipfel der Krim, die durch bedeutende Kampfhandlungen im Krimkrieg und im 2. Weltkrieg berühmt wurde. Gemeinsam mit dem deutschsprachigen Reiseführer spazieren Sie durch das Stadtzentrum und atmen tief die entspannte Atmosphäre der südukrainischen Hafenstadt ein. Beim Besuch des Panoramas erhalten Sie einen plastischen Eindruck von der technologischen Brutalität und Unerbittlichkeit im Krimkrieg, der heute als Vorgriff auf den industrialisierten Schützengrabenkrieg des 20. Jahrhunderts betrachtet wird.Nach so viel Blutrünstigkeit verlangt es nach Reinheit, dazu begeben wir uns ins benachbarte Chersones, wo wir die Ausgrabungen der antiken griechischen Siedlung (UNESCO Weltkulturerbe) und den Neubau der Wladimir (Volodymyr)- Kathedrale in Augenschein nehmen. Hier wurde im 9. Jahrhundert Fürst Volodymyr, Herrscher der Kiewer Rus, christlich getauft und verbreitete fortan das Wort Gottes in der heidnischen Rus.
Am Abend kehren wir nach Bachtschissaraj zurück und können die Erlebnisse des Tages wirken lassen und verarbeiten.
8.Tag - Abreise von der Krim
Der heutige Tag ist der Tag des Abschieds. Unser Fahrer holt sie pünktlich vor Ihrer Abreise in Bachtschissaraj ab und bringt Sie in die Inselhauptstadt Simferopol. Dort steigen Sie auf dem Flughafen in Ihr Flugzeug zur Heimreise oder am Bahnhof in den Zug zu einem neuen aufregenden Reiseziel in der Ukraine.Bookmarken bei


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